Wie isst man mit einem Zungenpiercing?

Es mag ja durchaus modern sein sich alle möglichen Metalteile in den Körper verpflenzen zu lassen. Mir ist schon auch klar, dass dafür Piercings aus Titan verwendet werden. Trotzdem auch wenn das Material das allerbeste sein mag, was die Welt zu bieten hat. Die Frage die sich mir aufdrängt ist doch. Wie isst man mit einem Zungenpiercing? Gerade wenn es frisch gestochen wurde, dann muss das doch höllisch weh tun, oder?

Leckeres mit Fisch

Ja, Ja nicht gleich wieder schimpfen von wegen das ist nicht vegan oder so. Ich hab hier schonmal erklärt, dass es mir nicht um eine rein vegane Ernährung geht. Da bei mir tiersche Fette (die Tiere vom Land) nichts im Seißeplan zu suchen haben, sucht man sich natürlich Alternativen. Eine meiner Lieblingsalternativen (auch weil es schnell geht) sind Lachspralinen. Einfach auspacken, essen und genießen. Diese kleinen köstlichen Teilchen sind leider immer zu schnell weg :-(

Kartoffelnestchen mit Gemüsefüllung

Gesund und wohlschmeckend - dies sollte in einer Rezeptesammlung nicht fehlen.

(ohne tierisches Eiweiß)
200 g Kartoffeln
Muskat
Salz
1 Tl Vollsojamehl
1 Stich Margarine
1 Tl gehackte Petersilie
1 Tl kurz angerösteter Sesam
150 g gedünstetes Gemüse nach Wahl

Die Kartoffel schälen, kochen und anschließend stampfen. Danach den Püree würzen und Mehl und Margarine hinzugeben. Die Petersilie untermischen. Mit einer Spritztüte kleine Nestchen auf ein gefettetes Backblech geben und die Ränder mit Sesam bestreuen. Etwa 10 Minuten bei 180 Grad backen. Das Gemüse nach Wahl dünsten, abschmecken und in die Kartoffelnestchen füllen.

Tofu-Käsekuchen mit Aprikosen

Leckerer Kuchen passend für jede Jahreszeit auf die Kaffeetafel:

Mürbeteig:
250 g Weizen-Vollkornmehl
1/2 Päckchen Weinstein-Backpulver
1 Prise Meersalz
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Agavendicksaft
185 g kalte Margarine

Belag:
750 g Natur-Tofu
4 EL Sonnenblumenöl
125 ml Agavendicksaft
Saft einer unbehandelten Zitrone
1/2 TL gemahlene Vanille
5 große Aprikosen (oder 4 Pfirsiche)

Mehl mit Vanillezucker, Backpulver und Salz vermischen. Den Agavendicksaft und die kalte Margarine in Stücken hinzufügen. Den Teig ordentlich kneten, danach in eine Klarsichtfolie wickeln und für rund 40 Minuten in den Kühlschrank legen. Eine Springform einfetten und den Teig darin auslegen. Einen 3 Zentimeter hohen Rand machen.
Pürieren Sie den Tofu mit Öl, Agavendicksaft, Zitronensaft und Vanille. Die Creme auf dem Teigboden verteilen und glatt streichen. Aprikosen kurz in kochendes Wasser tauchen, häuten, halbieren und entkernen. Mit der gewölbten Seite nach oben auf der Tofucreme des Kuchens verteilen. Den Backofen bei 200Grad vorheizen und den Kuchen darin 40 Minuten backen.

Kartoffelauflauf mit Räuchertofu

Für einen abwechslungsreichen köstelichen Auflauf.
Der Tipp:

350 g Kartoffeln
250 g Brokkoli
150 g Cashewnüsse
200 ml Gemüsegarwasser
150 g Räuchertofu
5-6 EL Spinat, zerkleinert und gedünstet
1 EL Stärke
1EL Hefeflocken
1 gestrichener EL Gemüsebrühepulver
1/2TL Curry
1/2TL Salz
1 TL Majoran
Öl für die Auflaufform

Kartoffeln schälen und in Streifen schneiden. Zusammen mit dem Brokkoli bissfest garen. Danach das Gemüse abgießen und dabei 200ml des Garwassers auffangen. Die Nüsse in einer Pfanne rösten und anschließend hacken. Kartoffeln, Brokkoli und Nüsse mischen und in eine große mit Öl eingeriebene Auflaufform geben.
Alle anderen Zutaten mit dem Garwasser pürieren. Einen Teil unter die Kartoffel-Brokkoli-Nussmischung geben. Den Rest darauf verteilen und glatt streichen. Den Auflauf bei 200Grad etwa 30-40 Minuten backen.

Lauchpizza

Hier kommt ein frischer Wind in euren täglichen Speiseplan:

Teig:
500 g Weizen, fein gemahlen
1 Pckg. Trockenhefe
ca. 350 ml lauwarmes Wasser
1 EL Olivenöl
2 TL Salz

Das Weizenmehl und die Trockenhefe vermischen. Wasser, Öl und Salz hinzufügen und alles zu einem Teig kneten. Den Teig zu einer runden Kugel formen und mit Mehl bestäuben. In einer angewärmten, mit Mehl ausgelegter Schüssel zugedeckt 20 Minuten gehen lassen. Die Schüssel sollte an einem warmen Ort stehen. Anschließend den Teig auf einem gefetteten Blech ausrollen und nochmals 15 Minuten gehen lassen.

Belag:
200 g Zwiebeln, in Ringe geschnitten
800 g Lauch, in Ringe geschnitten
200 g Räuchertofu, in feine Streifen geschnitten
Salz, Pfeffer, Muskat, Oregano
4 EL Olivenöl

Zwiebeln und Lauch in Ringe schneiden. Räuchertofu in feine Streifen schneiden. Zwiebeln, Lauch und Tofu auf dem Teig verteilen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Oregano gleichmäßig würzen und mit Olivenöl bestäuben. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad circa 20 Minuten backen.

Reissuppe

Die Suppe:
Mutter aller Eintöpfe - sehr vortrefflich im Geschmack.

100 g Reis
1 1/4 l Wassser
1 Möhre
2 kl. Lauchstangen
1 kl. Salatgurke
1 rote Paprika
2 säuerliche Äpfel
je 1 EL Soja- und Olivenöl
4-5 EL Aka-Miso
2 EL feingehackte Petersilie

Möhren waschen und an den Längsseiten 3 Kerben einschneiden. Lauchstangen in 1/2 cm breite Ringe schneiden. Salatgurke schälen, längs vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Paprika längs achteln, entkernen und quer in feine Streifen schneiden. Äpfel vierteln, schälen, entkernen und noch mal längs teilen.
Reis in Wasser fast gar kochen. Die Möhren und das Lauch in heißem Öl bei niedriger Hitze in einer Pfanne anbraten. Immer mal wieder wenden. Das restliche Gemüse dazugeben und noch etwa 2-3 Minuten braten. Das gebratene Gemüse von der Pfanne in den Topf mit dem Reis geben und alles dann noch etwa 5 Minuten kochen. Aka-Miso unter die Suppe rühren und abschmecken. Petersilie nach Geschmack hinzufügen.

Rühr-„Eier“ mit „Speck“

So und nun ein absolutes Lieblingsrezept das zu jedem Frühstück gehört:

300-400 g Tofu
Kräutersalz
Knoblauch
Pfeffer
je 1 gestrichener TL Curry und Curcuma
Öl zum Braten
ca. 200 ml Gemüsebrühe
2-3 EL Sojasauce
1 TL Hefeflocken
1/2 Bund gehackte Petersilie

Den Tofu zerkrümeln. Zusammen mit den Gewürzen in heißem Öl anbraten und dabei den Tofu öfters wenden. Gemüsebrühe je nach Geschmack hinzufügen. Am Ende Hefeflocken, Sojasauce und Petersilie zugeben.

250 g Räuchertofu
Öl zum Braten
1/2 TL Pfeffer oder Paprikapulver
1-2 EL Sojasauce

Den Tofu fein würfeln und mit Pfeffer scharf anbraten. Wenn die Würfel knusprig sind, ist der “Speck” fertig. Mit Sojasauce ablöschen.

Sauce „Bolognese“

Das Geheimnis dieser Soße ist schnell erzählt:

1-2 Zwiebeln
Öl zum Braten
300 g marinierten oder Räuchertofu
1-2 Knoblauchzehen
100 g Tomatenmark
2-4 EL Sojasauce
200 ml Gemüsebrühe
je 1/2 TL Oregano, Basilikum, Bohnenkraut, Thymian, Kräuter der Provence
2-4 EL Rotwein

Zwiebeln schälen, hacken und in Öl glasig dünsten. Tofu zerkrümeln und Knoblauch hacken. Nach und nach den zerkrümelten Tofu hinzufügen. Anschließend Knoblauch, Tomatenmark, Sojasauce, Gemüsebrühe, Oregano, Basilikum, Bohnenkraut, Thymian, Kräuter der Provence und Rotwein hinzufügen. Alles dann 5 Minuten lang garen.

„Wiener Schnitzel“

Abwechslungsreich und lecker so kochen die Profis.

200 ml Sojasauce
100 ml Wasser
1-2 EL Hefeflocken
1-2 gehackte Knoblauchzehen
4 große Tofuscheiben
ca. 50 g Paniermehl
1/2 TL Curry
1/2 TL Paprikapulver
Salz und Pfeffer
1-2 EL Hefeflocken
Öl zum Braten

Sojasauce, Wasser, Hefeflocken und Knoblauch zu einer Marinade herstellen. Tofuscheiben etwa 30 Minuten darin einlegen.
Paniermehl mit Curry, Paprikapulver, Pfeffer, Salz und Hefeflocken mischen. Tofuscheiben damit panieren.
Panierte Tofuscheiben von beiden Seiten gleichmäßig in heißen Öl etwa 2-4 Minuten braten.